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Löwenzahn, Taraxacum officinale: ein vorzügliches Heilkraut!   © Kombucha-Teepilz.de

 

Löwenzahn, Taraxacum officinale

Wer kennt sie nicht, die "Pusteblume"? Der Name Löwenzahn beruht auf den tief gezahnten Blättern der Pflanze. Früher nannte man sie auch "Kuhblume", und fürwahr, Kühe mögen sie besonders gern. Eigentlich ist der Löwenzahn ein "Unkraut", da er sich sehr stark vermehrt, eben auch an Stellen, wo man ihn vielleicht nicht so mag. Aber eigentlich gibt es gar keine "Unkräuter", ich denke jedes Kraut, jede Pflanze hat in der Natur seine Berechtigung und viele als so titulierten "Unkräuter" wurden später als "Heilkräuter" gepriesen... Der Löwenzahn besitzt erstaunliche therapeutische Fähigkeiten. Schon lange ist seine harntreibende, entgiftende und blutreinigende Wirkung bekannt. Seine Blätter werden - jung und zart im Frühjahr geerntet - gerne in tonisierenden Salaten als Frühjahrskur gegessen und eignen sich getrocknet auch vorzüglich im Kombucha-Kräutertee! Dort werden die Inhaltstoffe nochmals aufgeschlüsselt und dienen somit Ihrem Wohle doppelt gut! Die Aufschlüsselung durch Fermentation, Vergärung wurde schon von Paracelsus praktiziert um die Wirkstoffe der Kräuter besser nutzen zu können, z. B. im Sauerkraut.

Grundsätzlich kann man alle Teile des Löwenzahns verwenden, Blätter, Blüten und Wurzeln. Für den Kombucha-Tee sammle ich allerdings ausschließlich die Blätter, sehr früh im zeitigen Frühjahr, als erste Pflanze, noch bevor die Blüten erscheinen und die Blätter noch sehr zart und somit energiereicher sind. Sind erst die Blüten da, so gibt die Pflanze viel Kraft in diese ab. Der Löwenzahn ist fast überall anzutreffen, er vermehrt sich sehr fleißig. Sie finden ihn auf jeder Wiese, an Wegesrändern, Waldrändern, auf Brachflächen, ja wirklich fast überall! Zur Blütezeit stehen ganze Felder in leuchtendem Gelb und erfreuen das Auge. Nur die Wenigsten wissen, daß es sich um eine hervorragende Heilpflanze wie auch Küchenpflanze handelt. Der Salat ist etwas herb und nicht unbedingt jedermanns Geschmack, er läßt sich aber auch gut mit anderen Salaten und Kräutern mischen. Er regt die Verdauungsorgane und alle Drüsen ebenso an wie Nieren und Blase, wirkt entschlackend und entgiftend. Aus den bis zu 70 cm langen Wurzeln (die von zweijährigen Pflanzen im Herbst geerntet werden) können Sie sogar einen Kräuterkaffee herstellen. Dazu werden diese gut gesäubert, in kleine Scheibchen geschnitten und im Schatten sehr gut getrocknet. In einer Pfanne oder auf dem Backblech werden sie vorsichtig unter Rühren geröstet und anschließend in einer Mühle gemahlen. Nehmen Sie auf eine Tasse Wasser einen Teelöffel dieses Pulver und kochen es nur kurz auf, lassen es kurz ziehen. Am Besten schmeckt der Kaffee mit Milch, Honig oder Zimt.
 

  Löwenzahnblätter: eine Ähnlichkeit mit dem Löwengebiß!   © Kombucha-Teepilz.de  

Zunehmender Mond

Geerntet werden die jungen, zarten Blätter im zeitigen Frühjahr vor der Blüte, April bis Mai, während des zunehmenden Mondes und noch besser kurz vor oder bei Vollmond (Mondphase, nicht Tageszeit), da sie dann den höchsten Energiestand haben.

Vollmond



Alle schadhaften Stellen, verfärbten oder angefressene Blätter werden natürlich verworfen. Es werden nur die gesunden, einwandfrei frischen Blätter verwendet.
 

Heilkraft der Natur!   © Kombucha-Teepilz.de
Aufzählung

Die Verwendung:

Die von Kindern viel geliebte "Pusteblume".   © Kombucha-Teepilz.de

Erste Aufzeichnungen und Beschreibungen des Löwenzahns finden wir bereits in Schriften arabischer Ärzte aus dem 11. Jahrhundert. Hier wird schon erwähnt, daß durch die harntreibende Wirkung der Löwenzahnblätter das Flüssigkeitsvolumen des Körpers verringert und dadurch der Blutdruck gesenkt werden kann. Blätter wie Wurzel haben eine deutlich reinigende Wirkung auf die Leber und regen die Gallenproduktion stark an. Sie sind sehr wirksam zur Entgiftung des Körpers, zum Ausscheiden von im Körper angesammelten Toxinen, also Giften, über den Urin. Auch sind sie ein leichtes Abführmittel und bringen Erleichterung bei Verstopfung. Weitere Anwendung findet die Pflanze bei vielen Hautkrankheiten, wie Schuppenflechte, Akne und Ekzemen, bei Gicht, Arthritis, Rheuma und Nierensteinen.
Übrigens hilft ein Löwenzahnblättertee auch hervorragend bei einem "Kater"!

 

Inhaltsstoffe Frisch gesammelte Löwenzahnblätter am 5. Mai, fertig zur Verarbeitung.   © Kombucha-Teepilz.de Wirkungen
Vitamine A, B, C und D Harntreibend
Triterpene Blutreinigend
Sesquiterpenlactone Leber- Galleleiden
Curmarine Entgiftend - Entschlackend
Carotinoide Blutdrucksenkend
Mineralstoffe, v. A. Kalium Hautkrankheiten
Bitterstoffe, Taraxacin Arthritis, Rheuma, Gicht
Cholin, Inulin Nierensteine

 

 
Aufzählung

Die Verarbeitung:

 
Frisch gesammelte Löwenzahnblätter am 5. Mai.   © Kombucha-Teepilz.de Frisch gesammelte Löwenzahnblätter am 5. Mai.  
     
  Frisch geschnittene Löwenzahnblätter am 6. Mai.   © Kombucha-Teepilz.de Frisch geschnittene Löwenzahnblätter am 6. Mai.
     


Löwenzahn -

Taraxacum officinale

Heilkraft der Natur

Während des Trocknens am 11. Mai.

Während des Trocknens am 11. Mai.   © Kombucha-Teepilz.de
     

Trockene Löwenzahnblätter
am 18. Mai.

Trockene Löwenzahnblätter.   © Kombucha-Teepilz.de  
     
Gut getrocknet und fertig zum Abfüllen in Dosen am 18. Mai.   © Kombucha-Teepilz.de

Gut getrocknet und fertig zum Abfüllen in Dosen am 18. Mai.

 


Andere Namen: Butterblume, Maiblume, Kettenblume, Kettenstock, Kuhblume, Laternenblume, Düwelsblom, Melkdistel, Gänsezunge, Milidistl, Bammbusch, Golichter, Pfaffenröhrlein, Röhrleinkraut, Wiesenlattich und natürlich Pusteblume.
 

Mein Tipp: Nehmen Sie einen guten Kombucha-Teepilz für ein gutes Kombucha-Getränk!

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